Sierras de Malaga / Spanien

Weinbau auf 800-1.000 m.ü. M.

Victoria Ordóñez ist mutig und neugierig zugleich. Hoch in den Bergen von Malaga pflegt sie 8 ha alte Reben der Rebsorten Pedro Ximenez und Moscatel die auf Kiesel-, Granit- und Lehmböden wurzeln. Der trockene Ausbau trat nach der Reblauskatastophe in Vergessenheit und es gibt keine Referenzpunkte für diese Art von Wein. Victoria sprang 2015 somit ins kalte Wasser und fuhr ihre erste Lese ein.

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Victoria Ordóñez / STORY

Man muss schon eine intelligente Unverfrohrenheit besitzen, um in einem Gebiet, das einst für seine Weine weltberühmt war und einen beispiellosen Niedergang erlebt hat, im Jahr 2015 alte, sehr steile und arbeitsintensive Weinberge wiederzubeleben und das erste und einzige Weingut seit Jahrzehnten zu gründen. Victoria Ordóñez hatte diesen Mut und die richtigen Leute an ihrer Seite, um in den Sierras de Málaga dieses bedeutende Projekt zu gründen. Eigentlich hatte die Tochter eines Weinhändlers einen Doktortitel in Medizin erworben. Doch irgendwann wurde sie sich des brach liegenden weinkulturellen Erbes und der damit verbundenen offen gelassenen Weinberge bewusst und begann, sich zu engagieren. Málaga, das hieß und heißt vor allem Pédro Ximénez, früher meist aufgespritet und süß ausgebaut, bei ihr aber trocken und terroirbetont. Hinzu kommt die zweite wichtige Rebsorte der Region, der Moscatel de Málaga, der ebenfalls für Furore sorgt. Insgesamt werden 10.000 Flaschen produziert.