Nachprobiert: Manzoni Bianco IGT 2024

Wenn diese Woche schon eine partielle Sonnenfinsternis ansteht, dann bitte auch im Weinglas. Dieser Manzoni Bianco muss jedenfalls nicht mit Frucht um Aufmerksamkeit kämpfen.

Er zeigt sich eher kühl und herb, fast ein bisschen mystisch. Kräuter, Rauch und eine lebendige Säure, die ihn ordentlich in Bewegung hält. Auf den Schalen im Zementtank vergoren und danach im Akazienholz ausgebaut, wird er am Gaumen weicher und cremiger und bleibt trotzdem ordentlich saftig. Und ganz hinten? Salz und Kirschblüten. Nicht viel, aber genug, dass der nächste Schluck obligatorisch ist.

Biodynamisch angebaut, ein bisschen natural, aber weit weg von Kontrollverlust.
Für alle, die zwischen zwei Weinwelten hängen: Klassisch darf es gern etwas aufregender sein, Natural Wine geht dir aber manchmal einen Schritt zu weit.

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